Es gibt einen Workaround – damit Kunden dieser Systeme die gewohnte maximale Performance nutzen können und so empfiehlt der Hersteller folgenden verifizierten Workaround
Schritt 1: Windows-Konfiguration (PowerShell als Administrator ausführen) per PowerShell mit folgenden Anweisungen
bcdedit /set hypervisorschedulertype classic
powercfg -setactive SCHEME_MIN
Schritt 2: System-Reboot ausführen
Schritt 3: BIOS-Anpassung (im EFI Setup Menü unter Configuration -> CPU Configuration) vornehmen und folgende Einstellungen wählen
Package C-State Limit: C0
Utilization Profile: Unbalanced
CPU C1E Support: Disabled
CPU C6 Report: Disabled
Die obigen Schritte passen wohl das Profil für die CPU-Nutzung und die Energiesparoptionen an. Fujitsu erklärt beispielsweise dass die Einstellung des C-State-Limits auf C0 auf Fujitsu PRIMERGY M8 Servern dafür sorgt dass der Prozessor jederzeit im aktiven Betriebszustand mit voller Leistung verbleibt. Dadurch werden alle CPU Ruhezustände deaktiviert um Latenzzeiten beim Aufwachen zu vermeiden. Das gewährleistet zwar eine maximale Rechenleistung und keinerlei Reaktionsverzögerungen geht aber ggf. auf Kosten des Energieverbrauchs
Gut zu wissen für die Praxis